Reisezugwagen

Unser Verein verfügt aktuell über 20 Wagen für den Personenzugverkehr, elf dieser Wagen sind aktuell betriebsfähig aufgearbeitet und auf dem Streckennetz der DB Netz AG zugelassen. Es handelt sich hierbei vorallem um Einheitspersonenzugwagen aus der 1920er Jahren und Umbauwagen aus den 1950er Jahren. Die Fahrzeuge werden regelmäßig bei unseren historischen Sonderfahrten eingesetzt.

Übersicht unserer historischen Reisezugwagen

Gat-tungBetriebs-nummerHersteller/
Umbauwerkstatt
Bau-/Umbau-jahrZustand
1.Abschnitt
Cif-2782 922 WuppertalLinke-Hofmann-Werke AG;
Breslau
1927betriebs-fähig
Ci-2883 889 HannoverLinke-Hofmann-Werke AG;
Breslau
1928betriebs-fähig
Bi-2928 259 FrankfurtVerein. Westd. Waggonfabriken AG; Mainz1929/30betriebs-fähig
BCi-2936 842 EssenVerein. Westd. Waggonfabriken AG;
Köln-Deutz
1930betriebs-fähig
BCi-2836 240 MünsterDessauer Waggonfabrik;
Dessau
1930betriebs-fähig
BCi-298246 Gerätewagen KölnGottfried Lindener AG;
Ammendorf bei Halle
1930aufgear-beitet
Ci-2883 485 KönigsbergL. Steinfurt AG;
Königsberg
1928unrestau-riert
Pwi-23114 194 MünsterSächsische Waggonfabrik AG;
Werdau
1925aufgear-beitet
Pwi-29114 687 SaarbrückenDüsseldorfer
Eisenbahnbedarf A.G.
1930betriebs-fähig
2.Abschnitt
AB3yg-54“37 704” MünsterAW Karlsruhe (umgebaut)1956betriebs-fähig
B3yg-54„87 711″ MünsterAW Neuaubing (umgebaut)1956betriebs-fähig
B3yg-5489 294 MünsterAW Karlsruhe (umgebaut)1957betriebs-fähig
B3yg-5487 787 MünsterAW Neuaubing (umgebaut)1956betriebs-fähig
B3ygeb-5486 813AW Hannover (umgebaut)1955unrestau-riert
B3yg-54”89 141” MünsterAW Karlsruhe (umgebaut)1956betriebs-fähig
B3yg-5499-27 301AW Karlsruhe (umgebaut)1957konser-viert
BPw3yg-5499-24 003AW Karlsruhe (umgebaut)1956unrestau-riert
Post-b/13Allespostwagen
5768 Stuttgart
Rathgeber A.G.1950konser-viert
BPw4yg -/5698 064AW Neuaubning (umgebaut)1958unrestau-riert
3.Abschnitt
Draisinebetriebs-fähig

1. Personenzugwagen der 20er Jahre


82 922 Wuppertal, Cif-27/33/54

82 922 Wuppertal, Cif-27/33/54
82 922 Wuppertal, Cif-27/33/54

Dieser Wagen wurde 1927 von den Linke-Hoffmann-Werken in Breslau geliefert. Vorerst war er in der Eisenbahndirektion Dresden mit der Betriebsnummer 52 561 als Di-27 eingesetzt.. 
Nach dem Wegfall der 4.Klasse 1928 lief er als Cid-27 weiter. Ab 1930 bekam er die Betriebsnummer 82 922.
In den 30er-Jahren wurde unser Wagen mit 3.Klasse-Sitzen ausgestattet, wobei ein Abort ausgebaut wurde, die Gattung änderte sich von Cid-27 zu Ciu-27/33.

von März bis Juni 1954 wurde der Wagen beim DWM in Berlin zum Wendezugbefehlswagen Cif umgebaut, d.h. der Wagen konnte von nun an an der Spitze eines Zuges laufen. Von hier aus konnte zwar nicht direkt die Lok gesteuert werden, sondern es konnten über eine Apparatur dem Lokführer Befehle erteilt werden, die dieser dann durch die Apparatur bestätigen und entsprechend ausführen musste. Bremsungen konnten direkt vom Befehlswagen aus ausgeführt werden, teilweise konnte notfalls auch der Regler der Dampflok vom Befehlswagen aus geschlossen werden.
Der Einsatz von Befehlswagen ermöglicht es, in Kopfbahnhöfen das Umsetzen der Lok einzusparen. Versuchsweise geschah dies ab Ende der 30er-Jahre, im großen Stil ab Anfang der 50er-Jahre. Zu dieser Zeit wurden unterschiedlichste Personenwagen zu Wendezug-Befehlswagen umgebaut, u.a. auch Donnerbüchsen. Bei allen Wagen, die als Mittelwagen in Wendezügen eingesetzt waren, mussten zudem eine el. Steuerleitung sowie eine Druckluftbehälterleitung installiert werden.
Beim Umbau zum Befehlswagen wurde an einem Ende des Wagens ein Führerstand mit dahinterliegendem Gepäckraum eingebaut, dafür wurden entsprechend Sitze entfernt, außerdem wurden in der Stirnwand Fenster installiert, die Stirnwandschiebetür durch eine Drehtür ersetzt (die Schiebetür hätte im offenen Zustand die Sicht versperrt). Das Bühnengeländer wurde für eine bessere Sicht verändert, ein Dreilicht-Spitzensignal, ein Horn sowie eine Sicherheitsfahrschaltung (Totmannsknopf) installiert…
In diesem Zuge wurden auch die Einrichtungen zum Einsatz als Lazarettwagen entfernt (Zusatzdrehtür) / festgelegt (klappbares Bühnengeländer), dies geschah auf beiden Stirnseiten des Wagens.
Im Dezember 1963 war der aktive Einsatz dieses Wagens als Personenwagen beendet.

1992 kauften wir den Wagen. Von 1995 bis 2000 wurde der Wagen im Zustand der 50er-Jahre als Wendezugbefehlswagen aufgearbeitet und wird seitdem im Museumszug eingesetzt.

Technische Daten:

Sitzplätze: seit dem Umbau zum Steuerwagen 44, vorher: 66
Eigengew.: 19,5 t
Lüp:  13,92 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  90 km/h
Dampfheizung
Elektrische Dynamobeleuchtung
Baujahr: 1927

Zustand: aufgearbeitet,  bahnamtlich abgenommen
Einsatz im Museumszug

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83 889 Hannover, Ci-28

83 889 Hannover, Ci-28
83 889 Hannover, Ci-28

Dieser Wagen wurde 1928 bei Linke – Hofmann – Busch, Breslau gebaut. Zunächst trug er die Betriebsnummer 45 545 und war in der Direktion Essen beheimatet. Noch vor 1930 kam er in den Bereich der Direktion Regensburg und erhielt dort die Betriebsnummer 41 522.
Ab 1930 trug er die Betriebsnummer 83 889.
In den 50er-Jahren wurde der Wagen mit gepolsterten Kunstledersitzen ausgerüstet, in diesem Zuge wurden u.a. die Wände mit Kunstledertapete bezogen. Fortan lief der Wagen als Ciw, später Biw (w für „Weichpolster).
Bis November 1964 war er als Reisezugwagen im Einsatz, zuletzt im Bereich der Direktion Nürnberg.

Der Wagen sollte im AW Duisburg-Wedau verschrottet werden, wo wir ihn entdeckten und dann 1991 kauften. Er wurde bis Mai 1992 aufgearbeitet. Der Wagen läuft heute im Museumszug, es handelt sich um den ersten von unserem Verein aufgearbeiteten Personenwagen.

Technische Daten:

Sitzplätze: 58
Eigengew.: 20,3 t
Lüp:  13,92 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax :  90 km/h
Dampfheizung
Elektrische Dynamobeleuchtung
Baujahr: 1928

Zustand: aufgearbeitet,  bahnamtlich abgenommen
Einsatz im Museumszug

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28 259 Frankfurt / Main, Bi-29

28 259 Frankfurt / Main, Bi-29
28 259 Frankfurt / Main, Bi-29

Dieser Wagen wurde 1929/30 bei den Vereinigten Westdeutschen Waggonfabriken in Mainz gebaut. Zunächst bekam er die Betriebsnummer 36 557. 1930 erhielt er die neue  Betriebsnummer 28 259. Zumindest zeitweise war er im Bereich der Eisenbahndirektion Frankfurt / Main eingesetzt.
Die Bundesbahn baute ihn zum gemischten 1./2.-Klasse Wagen um, wobei der Wagen mit neuen Sitzen ausgestattet wurde. Im Juli 1965 wurde der Wagen ausgemustert, zu diesem Zeitpunkt lief er in der Direktion Köln.

1993 kauften wir den Wagen. Von Juni 2003 bis Herbst 2006 wurde der Wagen mit Unterstützung des Vereins „Brücke e.V.“ in Blankenburg aufgearbeitet. Seither wird der Wagen als Caféwagen im Museumszug eingesetzt.

Technische Daten:

Sitzplätze: original: 38, z.Z. nur teilweise eingebaut
Eigengew.: 20,3 t
Lüp:  14,0 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  90 km/h
Dampfheizung
Elektrische Dynamobeleuchtung
Baujahr: 1929/30

Zustand: aufgearbeitet,  bahnamtlich abgenommen
Einsatz im Museumszug

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36 842 Essen, BCi-29

36 842 Essen, BCi-29
36 842 Essen, BCi-29

Dieser Wagen wurde 1930 bei der Vereinigten Westdeutschen Waggonfabrik in Köln gebaut. Zunächst erhielt er die Betriebsnummer 37 525, ab 1930 die Betriebsnummer 36 842. Der Wagen war auf jeden Fall bis 1930 in der Bahndirektion Münster stationiert, später in der Bahndirektion Essen. Bei der DB lief der Wagen ab 1956 als kombinierter 1./2.-Klasse-Wagen, zuletzt bis zum September 1963 in der Direktion Wuppertal.
1989 kauften wir den Wagen im desolaten Zustand, es handelt sich um die erste Donnerbüchse des Vereins.
Leider musste die Aufarbeitung des Wagens mehrfach unterbrochen werden, im April 2017 konnte der Wagen jedoch fertiggestellt werden und wird nun im Museumszug eingesetzt.

Technische Daten:

Sitzplätze:
– 2.Klasse: 16
– 3.Klasse: 34
Eigengew.: 21,2 t
Lüp:  13,92 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  90 km/h
Dampfheizung
Elektrische Dynamobeleuchtung
Baujahr: 1930

Zustand: aufgearbeitet,  bahnamtlich abgenommen
Einsatz im Museumszug

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36 240 Münster, BCi-28

36 240, BCi-28 Münster
36 240, BCi-28 Münster

Dieser Wagen wurde 1929 bei der Dessauer Waggonfabrik gebaut. Zunächst erhielt er die Betriebsnummer 37 519 und war in der Bahndirektion Erfurt stationiert, ab 1930 die Betriebsnummer 36 240, weiterhin Direktion Erfurt. Bei der DB wurde der Wagen später auch in der 3. Wagenklasse mit Polstersitzen ausgerüstet. Nach der Klassenreform lief er somit als Abiw (w = „Weichpolster“), zuletzt zum reinen 2.Klasse-Wagen Biw degradiert, bis zum Juli 1963 in der Direktion Münster.

Anfang der 90er-Jahre wurde der Wagen durch den Verein Eisenbahn-Tradition in Lengerich übernommen, später an die Historische Eisenbahn Oberhausen verkauft, im März 2005 wurde der Wagen von uns erworben, zusammen mit Wagen 36 604. Seit September 2006 wurd der Wagen mit Unterstützung vom Landschaftsverband Osnabrücker Land von uns und dem Verein „Brücke e.V.“ in Blankenburg aufgearbeitet.
Da jedoch Mitte 2010 immer noch keine Fertigstellung des Wagens absehbar war, wurde der Wagen von Brücke e.V. zurück nach Osnabrück geholt, wo die Aufarbeitung bis Anfang 2011 abgeschlossen werden konnte.

Technische Daten:

Sitzplätze:
– 2.Klasse: 16
– 3.Klasse: 34
Eigengew.: 21,2 t
Lüp:  13,92 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  90 km/h
Dampfheizung
Elektrische Dynamobeleuchtung
Baujahr: 1929

Zustand: aufgearbeitet,  bahnamtlich abgenommen
Einsatz im Museumszug

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8246 Gerätewagen Köln  (vormals 36 604, BCi-29)

Gerätewagen Köln 8246 (vormals 36 604, BCi-29)
8246 Gerätewagen Köln (vormals 36 604, BCi-29)

Dieser Wagen wurde 1930 bei der Gottfried Lindner AG in Ammendorf bei Halle gebaut. Zunächst erhielt er die Betriebsnummer 37 517 und war in der Bahndirektion Magdeburg stationiert, ab 1930 die Betriebsnummer 36 604, weiterhin Direktion Magdeburg. Bei der DB wurde der Wagen später zum reinen 2.Klasse-Wagen degradiert, zuletzt lief er bis zum Dezember 1964 in der Direktion Karlsruhe.
Im Januar 1965 wurde er zum Gerätewagen Köln 8246 umgebaut, wobei u.a. ein Rolltor eingebaut wurde. Er wurde im Gleisbauzug 1503 eingereiht. Später war der Wagen als Gerätewagen636 99-29 776-4 Mit dem Heimatbahnhof GLB Opladen eingesetzt. Zuletzt fand der Wagen als Bahnhofswagen 65 283 in Mönchengladbach Verwendung. 1992 erwarben wir den Wagen von dort.

1999 wurde der Wagen an die Historische Eisenbahn Oberhausen verkauft, im März 2005 wurde der Wagen abermals von uns erworben, zusammen mit Wagen 36 240. Vom Herbst 2006 bis Herbst 2007 wurde er als Gerätewagen im Stil der 60er-Jahre aufgearbeitet.

Technische Daten:

Sitzplätze:  (zur Zeit nicht eingebaut)
– 2.Klasse: 16
– 3.Klasse: 34
Eigengew.: 21,2 t
Lüp:  13,92 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  90 km/h
Dampfheizung (zur Zeit nicht eingebaut)
Baujahr: 1929

Zustand: optisch aufgearbeitet, nicht bahnamtlich zugelassen

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83 485 Königsberg, Ci-28

83 485, Ci-28
83 485, Ci-28

Dieser Wagen wurde 1928 bei der Waggonfabrik L. Steinfurt AG in Königsberg gebaut. Zunächst trug er die Betriebsnummer 41 513 und war in der Direktion Königsberg beheimatet.
Ab 1930 trug er die Betriebsnummer 83 485.
Bis September 1964 war er als Reisezugwagen im Einsatz, zuletzt im Bereich der Direktion Kassel, bevor zum Bahndienstwagen umgebaut wurde.
Nach Beendigung des Einsatzes bei der Bundesbahn gelangte der Wagen zur Fränkischen Museumseisenbahn in Nürnberg („FME 08“). Nach weiteren Stationen im Eisenbahnmuseum Bochum Dahlhausen und Eisenbahn-Tradion Lengerich erwarben wir den Wagen Anfang 2006. Der Wagen befindet sich in recht gutem Zustand.

Technische Daten:

Sitzplätze: original: 58, zur Zeit nicht eingebaut
Eigengew.: 20,3 t
Lüp:  13,92 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  90 km/h
Dampfheizung (zur Zeit nicht eingebaut)
Baujahr: 1928

Zustand: nicht aufgearbeitet,  zur Zeit nicht bahnamtlich zugelassen.

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114 194 („114 184“) Münster, Pwi-23

114 194 („114 184“) Münster, Pwi-23
114 194 („114 184“) Münster, Pwi-23

Dieser Wagen wurde 1925 bei den Werdauer Waggonfabrik gebaut. Zunächst erhielt er die Betriebsnummer 92 207 und war in der Reichsbahndirektion Dresden stationiert. Ab 1930  lief der Wagen unter Betriebsnummer 114 194. Später wurde das Hundeabteil entfernt sowie eine el. Beleuchtung eingebaut. Nach dem 2. Weltkrieg befand sich der Wagen in der DDR, 1958 erhielt er die Betriebsnummer 741-046, später die Nummer 93-26 142-6. Im Juli 1982 wurde er als einer der letzten Wagen dieser Bauart ausgemustert. Später wurde der Wagen als Bahnhofswagen eingesetzt, zuletzt bis 1991 als  in Frankfurt/Oder.

Im gleichen Jahr kauften wir den Wagen. Von seiner Aufarbeitung 1991 bis 1994 wurde er bis 2010  im Museumszug eingesetzt.
Im Moment ist am Wagen die Betriebsnummer 114 184 angeschrieben, im nachhinein stellte sich jedoch heraus, dass es sich um den Wagen 114 194 handelt.

Technische Daten:

Ladegew.: 7,0 t
Eigengew.: 18,4 t
Lüp:  13,92 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax :  90 km/h
Dampfheizung
Baujahr: 1925

Zustand: aufgearbeitet, z.Zt. mit Fristablauf abgestellt.

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114 687 Saarbrücken, Pwi-29

114 687 Saarbrücken, Pwi-29

Dieser Wagen wurde 1930 bei der Düsseldorfer Eisenbahnbedarf AG gebaut. Zunächst wurde er im Bereich der Direktion Trier stationiert und erhielt dort die Nummer 92 217. Ab 1930 erhielt er die Betriebsnummer 114 687.
Nach dem 2. Weltkrieg verblieb er in Luxemburg und lief dort als Personenzug-Packwagen „2 MEP 7023“. Im Laufe seiner Dienstzeit wurde bei dem u.a. die Dachkanzel entfernt.

2001 erwarben wir den Wagen aus Luxemburg. Von 2007 bis 2010 wurde der Wagen im Zustand der 50er-Jahre aufgearbeitet und wird seitdem im Museumszug eingesetzt.

Technische Daten:

Ladegew.: 7,0 t
Eigengew.: 19,9 t
Lüp:  13,92 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax :  90 km/h
Dampfheizung
Elektrische Dynamobeleuchtung
Baujahr: 1929 oder 1930

Zustand: aufgearbeitet,  bahnamtlich abgenommen
Einsatz im Museumszug

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2. Personenzug- und Umbauwagen der 50er Jahre


“37 704” Münster, AB3yg -/54

“37 704” Münster, AB3yg -/54
“37 704” Münster, AB3yg -/54

Dieser Wagen entstand  1956 durch Umbau eines älteren Fahrzeuges im AW Karlsruhe.

Nach seiner Ausmusterung erwarben wir den Wagen im Jahr 2001. Von Ende 2008 bis April 2013 wurde der Wagen aufgearbeitet.
Mit ihm wurde unser erster Umbauwagen mit zwei Sitzklassen restauriert.

Leider konnte die originale Betriebsnummer noch nicht ermittelt werden, daher wurde dem Wagen vorläufig die authentische Betriebsnummer 37 704 zugewiesen.

Technische Daten:

Sitzplätze:
– 1.Klasse: 24
– 2.Klasse: 24
Eigengew.: 18,3 t
Lüp:  13,3 m
Achsstand: 7,5 m
Bremse: Kp-Bremse (Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  100 km/h
Dampfheizung

Zustand: restauriert, bahnamtlich zugelassen.
Einsatz im Museumszug.

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„87 711″ Münster, B3yg -/54

„87 711 Münster“, B3yg -/54
„87 711 Münster“, B3yg -/54

Dieser Wagen entstand 1956 durch Umbau eines älteren Fahrzeugs im AW Neuaubing. 

Nach seiner Ausmusterung erwarben wir den Wagen im Jahr 2000. Bis Herbst 2004 wurde der Wagen im zustand der 50er-Jahre aufgearbeitet. Seit Mitte 2005 wird der Wagen im Museumszug eingesetzt.
Leider konnte die originale Betriebsnummer noch nicht ermittelt werden, daher wurde dem Wagen vorläufig die authentische Betriebsnummer 87 711 zugewiesen.

Technische Daten:

Sitzplätze: 62
Eigengew.: 18,0 t
Lüp:  13,3 m
Achsstand: 7,5 m
Bremse: Wp-Bremse (Westinghouse Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax :  100 km/h
Dampfheizung

Zustand:
restauriert, bahnamtlich abgenommen,
Einsatz im Museumszug

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89 294 Münster, B3yg -/54

89 294 Münster, B3yg -/54
89 294 Münster, B3yg -/54

Das Fahrgestell dieses Wagens wurde 1922 bei der Maschinenfabrik Esslingen unter der Fahrgestellnummer 15 981 gebaut. 1957 wurde der Wagen im AW Karlsruhe zum B3yg -/54 umgebaut.

Nach seiner Ausmusterung erhielten wir den Wagen, der zuletzt in Osnabrück eingesetzt war, in Jahr 1996. Noch im selben Jahr wurde der Wagen äußerlich aufgearbeitet und fortan als Küchenwagen bei Veranstaltungen eingesetzt. Von 1999 bis Mitte 2004 war der Wagen als Präsentationsfahrzeug an die Fa. Mitsubishi Papers in Bielefeld vermietet.
Der Wagen wurde Ende 2004/Anfang2005 überarbeitet und äußerlich in den Zustand der 50er Jahre zurückversetzt , seither wird er als Thekenwagen eingesetzt.
Leider konnte die originale Betriebsnummer zunächst nicht ermittelt werden, daher wurde dem Wagen vorläufig die authentische Betriebsnummer 89 382 zugewiesen. Mittlerweile konnte die originale Betriebsnummer des Wagens ermittelt werden: 89 294.

Technische Daten:

Sitzplätze: 62, zur Zeit teilweise eingebaut
Eigengew.: 18,0 t
Lüp:  13,3 m
Achsstand: 7,5 m
Bremse: Wp-Bremse (Westinghouse Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  100 km/h
Dampfheizung

Zustand:
aufgearbeitet, zur Zeit abgestellt.

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87 787 Münster, B3yg -/54

87 787 Münster, B3yg -/54
87 787 Münster, B3yg -/54

Dieser Wagen entstand 1956 durch Umbau aus dem Wagen 67 141 im AW Neuaubing. Dabei handelte es sich um einen preußischen Abteilwagen der 3. Klasse der Gattung C3pr.-07. Dieser war 1918 gebaut worden und trug zunächst die Betriebsnummer 1301 Saarbrücken.
Der so entstandene Umbauwagen war zumindest zeitweise auch von Osnabrück aus eingesetzt.

Nach seiner Ausmusterung erwarben wir den Wagen im Jahr 2000, er wurde bis 2008 aufgearbeitet und läuft seither im Museumszug.
Da die originale Betriebsnummer erst im Rahmen der Aufarbeitung des Wagens ermittelt werden konnte, war der Wagen zwischenzeitlich als „87 633“ beschriftet.

Technische Daten:

Sitzplätze: 62
Eigengew.: 18,0 t
Lüp:  13,3 m
Achsstand: 7,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax :  100 km/h
Dampfheizung

Zustand: restauriert, bahnamtlich abgenommen,
Einsatz im Museumszug

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86 813, B3ygeb -/54

86 813, B3ygeb -/54
86 813, B3ygeb -/54

Dieser Wagen entstand 1955 durch Umbau eines älteren Fahrzeugs im AW Hannover. Der Wagen war bis September 1985 bei der DB als Personenwagen eingesetzt, erst dann wurde er als einer der letzten Wagen seiner Gattung ausgemustert. 

Später gelangte der Wagen zu den Eisenbahnfreunden Betzdorf und wurde dort im Museumszug eingesetzt. 2011 erwarben wir den Wagen.

Technische Daten:

Sitzplätze: 62
Eigengew.: 18,0 t
Lüp:  13,3 m
Achsstand: 7,5 m
Bremse: Wp-Bremse (Westinghouse Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax :  100 km/h
Dampfheizung, elektrische Heizung

Zustand: unrestauriert,  zur Zeit nicht bahnamtlich zugelassen

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”89 141” Münster, B3yg -/54

”89 141” Münster, B3yg -/54
”89 141” Münster, B3yg -/54

Dieser Wagen entstand 1956 durch Umbau eines älteren Fahrzeugs im AW Karlsruhe.
Nach seiner Ausmusterung erwarben wir den Wagen im Jahr 2000.  Von 2018 bis 2020 wurde der Wagen aufgearbeitet.
Leider konnte die originale Betriebsnummer noch nicht ermittelt werden, daher wurde dem Wagen vorläufig die authentische Betriebsnummer 89 141 zugewiesen.

Technische Daten:

Sitzplätze: 62
Eigengew.: 18,0 t
Lüp:  13,3 m
Achsstand: 7,5 m
Bremse: Kkp-Bremse (Kunze-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax :  100 km/h
Dampfheizung

Zustand:
restauriert, bahnamtlich abgenommen,
Einsatz im Museumszug

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99-27 301, B3yg -/54

99-27 301, B3yg -/54
99-27 301, B3yg -/54

Dieser Wagen entstand 1957 durch Umbau eines älteren Fahrzeugs im AW Karlruhe.
Nach seiner Ausmusterung als Personenwagen wurde er im Juni 1977 im AW Hannover-Leihhausen zum Bahndienstwagen als Wohnschlafwagen 427mit der Nummer 60 80 99-27 301 umgebaut, dabei wurden u.a. mehrere Fenster und ein Übergang zum Nachbarwagen zugeschweißt sowie eine neue Wasserversorgung und elektrische Versorgung eingebaut.
Seine letzte HU erhielt der Wagen 1994, zuletzt wurde er bis 2000 von seinem Heimatbahnhof Hannover- Herrenhausen aus eingesetzt, zuletzt in Osnabrück. Nach seiner Ausmusterung erwarben wir den Wagen im Jahr 2000.
Zur Zeit wird er als Übernachtungswagen eingesetzt, der Wagen soll langfristig als ein Beispiel für Bahndienstwagen in seinem jetzigen Zustand erhalten bleiben.
Leider konnte die originale Betriebsnummer noch nicht ermittelt werden.

Technische Daten:

Sitzplätze: 62, zur Zeit nicht eingebaut
Eigengew.: 18,0 t
Lüp:  13,3 m
Achsstand: 7,5 m
Bremse: Wp-Bremse (Westinghouse Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  100 km/h
Dampfheizung (zur Zeit nicht eingebaut)

Zustand: unrestauriert,  zur Zeit nicht bahnamtlich zugelassen
Einsatz als Übernachtungswagen

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99-24 003, BPw3yg -/54

99-24 003, BPw3yg -/54
99-24 003, BPw3yg -/54

Dieser Wagen entstand 1956 durch Umbau eines älteren Fahrzeugs im AW Limburg.
Nach seiner Ausmusterung als Personenwagen wurde er zum Bahndienstwagen als Wohnwerkstattwagen 477 mit der Nummer 60 80 99-24 003 umgebaut, dabei wurden u.a. mehrere Fenster und ein Übergang zum Nachbarwagen zugeschweißt sowie eine neue Wasserversorgung und elektrische Versorgung eingebaut. Anstelle der bisherigen Drehfalttüren im Laderaum wurden an dieser Stelle (jetzt: Werkstattraum) Rolltore eingebaut.
Seine letzte HU erhielt der Wagen 1981, zuletzt wurde der Wagen vom Gleisbauhof Hanau eingesetzt. Nach seiner Ausmusterung fand er als Bahnhofswagen 61 279 Verwendung, weiterhin in Hanau. 
Später gelangte der Wagen zu den Eisenbahnfreunden Betzdorf, wir erwarben den Wagen im Jahr 2011.

Leider konnte die originale Betriebsnummer noch nicht ermittelt werden.

Technische Daten:

Sitzplätze: 24, zur Zeit nicht eingebaut
Ladegewicht: 5,0 t
Eigengew.: 17,2 t
Lüp:  13,3 m
Achsstand: 7,5 m
Bremse: Wp-Bremse (Westinghouse Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax:  100 km/h
Dampfheizung (zur Zeit nicht eingebaut)

Zustand: unrestauriert,  zur Zeit nicht bahnamtlich zugelassen

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Allespostwagen 5768 Stuttgart, Post-b/13

Allespostwagen 5768 Stuttgart, Post-b/13
Allespostwagen 5768 Stuttgart, Post-b/13

Bis 1997 wurden Briefe, Pakete etc. von der Post auch mit der Bahn befördert, während der Fahrt wurden die Sendungen von mitfahrenden Beamten bearbeitet, dazu gab es:

  • Allespostwagen
  • Briefpostwagen
  • Paketpostwagen
  • Transportpostwagen (keine Bearbeitung während der Fahrt mgl.)

Früher wurden Postwagen auch auf kurzen Strecken im Nahverkehr benutzt, wofür 2-achsige Postwagen wie der Post-b/13 benutzt wurden.
Da nach dem 2. Weltkrieg ein Mangel an 2-achsigen Bahnpostwagen bestand, wurden ab 1948 100 Stück bzw. ab 1951 20 Stück Allespostwagen der Gattung Post-b/13 beschafft.
Der Wagenkasten ist prinzipiell eine Weiterentwicklung der Einheitsnebenbahnwagen der Gruppe 34, wobei der Wagen analog zu den Schnellzugwagen der 40er-Jahre windschnittig und im Leichtbau ausgeführt wurde. Analog zu diesen Wagen waren die Laderaumtüren innenlaufend angeordnet.
Im Inneren befanden sich vom Wagenende ausgehend ein Einstiegsraum mit 2 Drehtüren sowie Zugang zum Abort, gefolgt von Briefsortierraum mit Sortierfächern sowie ein Packraum mit 2 Ladeschiebetüren je Seite.
Im Packraum befanden sich 4 Bodenklappen, unter denen sich große Staufächer für Zeitungspakete befanden. Übergangsmöglichkeiten zu Nachbarwagen waren aus Sicherheitsgründen nicht vorgesehen. An jeder Wagenseite befand sich ein Briefkasten, in den beim Halt auf Bahnhöfen etc. Briefe eingeworfen werden konnten. Im Dach des Wagens waren 8 durch Schieber verschließbare Fenster eingebaut, die die Beleuchtung verbessern sollten. Die meisten Seitenfenster des Wagens waren 800mm breit und teilweise versenkbar, bei der Bauart 48 waren die Fenster vergittert. Neben Änderungen an der Beleuchtungsanlage und der posttechnischen Einrichtungen wurde bei der Bauart 51 in den Seitenfenstern Sicherheitsglas eingesetzt, sodass die Gitter entfallen konnten. Alle Wagen waren außerdem mit 2-facher Federung sowie Alarmanlage ausgestattet. Die Belüftung erfolgte durch 5 Dachlüfter der Bauart Kuckuck, die Beleuchtung erfolgte elektrisch. Neben Ofen- und Dampfheizung war in einigen Wagen auch eine elektrische Heizung eingebaut. Den 2-4 im Wagen arbeitenden Beamten standen u.a. Gerätschaften wie z.B. ein Wärmeschrank zur Verfügung.

Ab 1959 wurden die Wagen als Post-a/13 bezeichnet, ab 1966 als Post 2a-13. Zu diesem Zeitpunkt erhielten die Wagen auch neue, computergerechte Betriebsnummern.
Bei einigen Wagen der Bauart 48 wurde im Laufe der Zeit Sicherheitsglas in die Fenster montiert, die Vergitterung konnte somit entfallen.
Da in den 60er-Jahren der Postverkehr in Nahverkehrszügen mehr und mehr zurückging, wurden 1967 einige Wagen zu reinen Transportwagen Post 2t-13 umgebaut, was sich aber aus verschiedenen Faktoren nicht durchsetzte, sodass die Wagen zwischen 1969 und 1978 ausgemustert wurden.

Unser Wagen wurde 1950 bei Josef Rathgeber in München als letzter Wagen der Bauart 48 gebaut. Er wurde beim Bahnpostamt Stuttgart unter der Nummer 5768 als Post-b /13 eingesetzt. 1959 wurde die Gattung in Post-a / 13 geändert. Ab Mitte der 60er-Jahre erhielt der Wagen die Betriebsnummer 50 80 00-11 063-7 unter der Gattung Post 2-a/13.
Im Laufe der Zeit wurden an den Packraumschiebetüren zusätzliche Drehtüren zur Eingangsverbreiterung eingebaut..
1973 wurde der Wagen ausgemustert und an die Hohenzollerische Landesbahn im Schwäbischen verkauft. Dort lief er fortan als Güterzugpackwagen mit der Betriebsnummer Pw 70.
Zu diesem Zweck wurden Teile der Einrichtung entfernt, hauptsächlich posttechnische Einrichtungen, wie Sortierfächer, Paketregale etc., aber auch die elektrische Heizanlage und die Dampfheizung.
Später wurde der Wagen von einem Privatmann aus Bocholt erworben und dort hinterstellt, von dort übernahmen wir den Wagen 1999.

Ende 2001 wurden an dem Wagen erste Restaurierungsarbeiten vorgenommen, so wurden u.a. zerbrochene Fenster ersetzt, Blechausbesserungsarbeiten ausgeführt, das Dach abgedichtet sowie Farb- und Beschriftungsarbeiten ausgeführt, sodass sich der Wagen jetzt äußerlich wieder nahezu im Zustand der 50er-Jahre präsentiert.

Technische Daten:

Ladegewicht: 8,0 t
Eigengewicht: 19,4 t
Lüp:  14,3 m
Achsstand: 8,5 m
Bremse: Hikp (Hildebrand-Knorr Personenzugbremse) mit Handbremse
Vmax :  100 km/h
Dampfheizung, elektrische Heizung (beide z.Z. nicht eingebaut), sowie Ofenheizung
Baujahr: 1950

Im Verein seit: 1999
Zustand: teilrestauriert, zur Zeit nicht bahnamtlich zugelassen

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98 064, BPw4yg -/56

98 064, BPw4yg -/56
98 064, BPw4yg -/56

Ähnlich wie bei den 2- und 3-achsigen Wagen gab es nach dem 2. Weltkrieg auch viele veraltete 4-achsige Personenwagen, die teils in schlechtem Zustand waren. Analog  zu den 3-achsigen Umbauwagen entstanden so ab 1955 auch 4-achsige Exemplare als 1./2.-Klasse, reine 2.-Klasse und kombinierte 2.-Klasse / Gepäckwagen.  Beim Umbau wurden die Untergestelle auf eine einheitliche Länge gebracht und mit einem neuen Aufbau versehen. Es wurden teilweise altbrauchbare Drehgestelle verwendet als auch neue. Die Wagen waren mit gepolsterten Kunstledersitzen ausgestattet, da sie aufgrund der größeren Länge etwas schmaler waren als die 3-achsigen Varianten, hatten sie eine Sitzteilung von 2+2. Die Wagen besaßen Dampf- und elektrische Heizung, Neonbeleuchtung und durften 120 km/h schnell laufen. Im Gepäckraum waren Diensträume für den Zugführer und Ladeschaffner vorhanden.

Zunächst wurden die Wagen hauptsächlich in Eilzügen eingesetzt, wanderten dann aber in minderwertige Dienste ab. Ursprünglich sollten die letzten Wagen Ende der 80er-Jahre ausgemustert werden, doch konnte man vor allem auf die Halbgepäckwagen im Militärverkehr nicht verzichten, sodass die letzten Wagen erst Ende Februar 1994 abgestellt wurden.

Unser Wagen wurde 1958 im AW Neuaubing aus einem 4-achsigen Abteilwagen (BC4) der Länderbahnzeit mit der Nummer 30 842 umgebaut, dabei erhielt er die Betriebsnummer 98 064. Später erhielt er die Nummer 50 80 82-12 064-5. Eingesetzt war der Wagen u.a. ab Landau/Pfalz, Karlsruhe und Würzburg. Zunächst lief der Wagen auf altbrauchbaren Drehgestellen, in den 70er Jahren wurde er auf neuere Drehgestelle „Minden- Deutz 41“ umgerüstet.
Er wurde 1994 als einer der letzten Wagen seiner Art in Würzburg ausgemustert. Nach dem Einsatz bei verschiedenen Museumsbahnen erhielten wir den Wagen 2020 im Rahmen eines Tauschgeschäftes. Er ist für die Aufarbeitung und den späteren Einsatz im Museumszug vorgesehen.

Technische Daten:

Sitzplätze: 36
Ladegewicht:6,0 t
Eigengew.: 28 t
Lüp:  19,5 m
Achsstand: 14,7 m
Bremse: KE-Bremse (Knorr-Bremse mit Einheitswirkung) mit Handbremse
Vmax:  120 km/h
Dampfheizung  + elektrische Heizung

Zustand: unrestauriert,  zur Zeit nicht bahnamtlich zugelassen

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3. Andere Schienenfahrzeuge


Draisine

Handhebeldraisen Typ 47
Handhebeldraisen Typ 47

Viel ist uns leider über die Geschichte der Handhebeldraisinen nicht bekannt.
Bei der eingesetzten Draisine handelt es sich um eine Handhebeldraisne vom Typ 47. Gegenüber den Vorgängertyp (46) wurden Rückenlehnen an den Sitzbänken montiert.

Die bei uns eingesetzte Handhebeldraisne ist im Besitz der Museums – Eisenbahn – Minden und kommt bei ausgewählten Veranstaltungen auf den Gleisen im Zechenbahnhof Piesberg zum Einsatz.

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Ende des Reisezugarchivs